Über 200 Bürger versammelten sich am 10. Februar 2017 im Dorfstadl Prutting zur Informationsverantsaltung des SPD-Ortsvereins zum Thema „Brenner Nordzulauf“.

Über 200 Bürger versammelten sich am 10. Februar 2017  im Dorfstadl Prutting zur Informationsverantsaltung des SPD-Ortsvereins zum Thema „Brenner Nordzulauf“.

Nach einer kurzen Einleitung durch Pruttings Altbürgermeister Quirin Meisinger informierte Herr Thomas Riedrich, Vorstand der Stephanskirchener Initiative „Brennerdialog Rosenheimer Land e.V.“ umfassend und sehr eindrücklich über die Planungen der DB Netz AG zum Brenner-Nordzulauf und welche Auswirkungen diese auf den Landkreis hätten.

Durchaus kontrovers wurde mit Pruttings Bürgermeister Hans Loy über mögliche Überlegungen der Bahn, die noch weit über die bekannt gewordenen Korridorstudien hinausgehen könnten, zur Weiterführung der Trassen in Richtung Mühldorf auf der Ostseite des Inns über Prutting, Vogtareuth und Wasserburg diskutiert. Im Anschluss daran nutzten der 2. Bürgermeister von Stephanskirchen, Karl Mair, so wie der Bürgermeister von Vogtareuth, Rudolf Leitmanstätter, die Gelegenheit die Einschätzung der Situation aus Sicht ihrer jeweiligen Gemeinden darzustellen und auch, über den aktuellen Stand der Gespräche im Landratsamt zu berichten.

Auf die anschließenden Stellungnahmen des Landtagsabgeordneten Klaus Stöttner und der Sprecherin der Schutzgemeinschaft Höfstätter See Teresa Pöller, folgten ein lebhafter Gedankenaustausch und die konkrete Formulierung des Wunsches, auch in Prutting eine eigene Bürgerinitiative gründen zu wollen. Rund 50 Anwesende bekundeten spontan ihr Interesse an aktiver Mitarbeit und den Schutz der Gemeinde in die eigenen Hände zu nehmen.

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