Schützt unsere Heimat!

Brennerdialog Rosenheimer Land e. V.

in Kooperation mit:

Inntalgemeinschaft e.V., Brannenburg
Brennerdialog Großkarolinenfeld
und Umgebung
Bürgerinitiative Kolbermoor
Bürgerforum Inntal
Bürgerinitiative Nußdorf
Bürgerinitiative Prutting
Bürgerinitiative brenna tuats, Riedering
Bürgerinitiative Rohrdorf
BUND Naturschutz, Kreisgruppe Rosenheim

Brenner-Nordzulauf: Andreas Scheuer verschiebt Beantwortung auf Termin nach der Landtagswahl

Brenner-Nordzulauf: Andreas Scheuer verschiebt Beantwortung auf Termin nach der Landtagswahl

„Eine derartige Missachtung des parlamentarischen Fragerechts habe ich in meiner Zeit als Bundestagsabgeordneter noch nicht erlebt. Die Anfrage liegt dem Ministerium seit dem 27. August vor. Die Bundesregierung hätte bis zum 10. September – also innerhalb von 14 Tagen – eine Antwort liefern müssen […]“, Mathias Gastel MdB, Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag

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So baut die Bahn …

Diese Baustellen-Bilder einer vergleichbaren Trassenführung und -dimensionierung wurden aufgenommen am 26.12.2016 auf der Schwäbischen Alb an der Autobahn A8 Um-Stuttgart zwischen Dornstadt, Merklingen, Hochstadt und Mühlhausen im Thäle.

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Beitrittserklärung und Satzung finden Sie hier

Impressionen von der Demonstration am 6. März

 

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Vorstellung der Grobtrassen: Wir wurden hierzu vom OVB um Beantwortung zwei konkreter Fragen gebeten. Die Veröffentlichung unserer Antworten wurde jedoch aus Platzgründen abgelehnt. Da wir mit einer Kürzung unserers Statements nicht einverstanden waren, erfolgt die Veröffentlichung unverändert an dieser Stelle.

 

Unsere Stellungnahme zur Vorstellung der Grobtrassen

Lesen Sie hier unsere Stellungnahme auf die am Montag, 18. Juni 2018 vorgestellten Grobtrassen.

Wir wurden hierzu vom OVB um Beantwortung zwei konkreter Fragen gebeten. Die Veröffentlichung unserer Antworten wurde jedoch aus Platzgründen abgelehnt. Da wir mit einer Kürzung unserers Statements nicht einverstanden waren, erfolgt die Veröffentlichung unverändert an dieser Stelle.

Welche Trassenvariante bevorzugen Sie, wo würden Sie aus Ihrer Sicht  Verbesserungen vorschlagen?

„Alleine die Fragestellung zeigt schon, wie versucht wird, die Vertreter der Bürgerinitiativen in eine bestimmte Ecke zu stellen. Es geht überhaupt nicht um die Frage, welche Trasse besser sei, oder gar, welche Trasse ich persönlich bevorzugen würde. Dieses Projekt bedroht doch nicht nur einzelne Gemeinden im Osten oder Westen, sondern unseren gesamten Landkreis!

Eine Schande ist in meinen Augen die völlig einseitige und tendenziöse Berichterstattung zu diesem Thema in der regionalen Tagespresse. Gebetsmühlenartig werden immer wieder falsche Behauptungen und Versprechungen wiederholt, während engagierte Vertreter von Bürgerinitiativen als Verweigerer und Verhinderer hingestellt werden. Zum Beispiel wird der in den Prognosen unterstellte absurd hohe Bedarf immer wieder als Begründung und Rechtfertigung einer überdimensionierten Planungsgrundlage herangezogen. Tatsächlich stagniert das Verkehrsaufkommen der letzten Jahre aber auf konstantem Niveau. Es wird immer wieder von einer Entlastung der Straße und einer Verlagerung auf die Schiene geschrieben, diese werden wir mangels schlüssigem Verkehrskonzept jedoch nicht erleben. Oder immer wieder liest man von der Forderung der Untertunnelung nach österreichischem Vorbild zum Schutz der Bevölkerung vor Lärm. Das ist Träumerei, Fakt ist: Die Tunnel in Österreich sind einzig den geografischen Anforderungen geschuldet, ein Tunnel als Lärmschutz ist aus Kostengründen gar nicht genehmigungsfähig. Mein Vorschlag wäre der konsequenter Ausbau der Bestandstrasse und dadurch Schutz der Anwohner durch modernste Lärmschutzmaßnahmen, wenn nötig mit Ortsumfahrungen und Einhausungen.“

Welche Kritikpunkte haben Sie grundsätzlich am Projekt BBT-Nordzulauf? Oder sind Sie froh, dass es nun einen Schritt weiter geht?

„Wichtig ist einmal festzuhalten, dass wir bereits eine Bestandstrasse im Inntal haben, die TEN-fähig und somit als Zulaufstrecke zum Brenner-Basistunnel geeignet ist. Diese ist heute bei Weitem noch nicht ausgelastet und kann auch die für die Zukunft realistisch zu erwartenden Verkehrsströme aufnehmen. Unsere Forderung lautet deshalb: Bestand modernisieren, statt Heimat zerstören!

Was mich am meisten beunruhigt, ist die Tatsache, dass die verantwortlichen Politiker wider besserer Argumente stur an dem Vorhaben festhalten und Milliarden unserer Steugelder sinnlos verschwenden, die an anderer Stelle dringend benötigt würden. Die Überlastung des Brenners ist das Ergebnis katastrophaler Fehlentscheidungen und stümperhaften Verkehrspolitik der vergangenen Jahre. Etwa ein Drittel des LKW-Verkehrs im Inntal ist reiner Umwegeverkehr, weil der Brenner der billigste aller Alpenübergänge ist. Dieses Problem lässt sich nicht durch zusätzliche Gleise lösen, sondern einzig durch kluge Entscheidungen und eine vernünftige Verkehrspolitik. Mit der Veröffentlichung der ersten Grobtrassen sind wir nun zwar einen Schritt weiter, aber leider in die verkehrte Richtung.“

Die Planungen der Deutschen Bahn zum Aus- und Neubau einer Hochgeschwindigkeitstrasse als Brenner-Nordzulauf stellen für die betroffenen Menschen und Gemeinden im Landkreis Rosenheim eine existentielle Bedrohung dar:

Die Zerstörung unserer Heimat und Lebensgrundlage!

Der Brennerdialog Rosenheimer Land e.V. ist eine politisch und konfessionell unabhängige Bürgerinitiative, die diese Pläne kritisch hinterfragt und Einzelinitiativen engagierter Bürger und Vereine bündelt, um deren Interessen auch über die Gemeindegrenzen hinaus zu vertreten.

Obwohl der Bau des Brenner-Basistunnels nicht sinnvoll erscheint und dessen Nutzen höchst zweifelhaft bewertet wird, muss dessen Fertigstellung voraussichtlich ab 2027 wohl als Tatsache akzeptiert werden. Der Neubau eines zusätzlichen 3. und 4. Hochgeschwindigkeitsgleises als
Zulaufstrecke im deutschen Inntal ist jedoch überflüssig, da

 

  • bereits eine zweigleisige Bestandstrasse im Inntal existiert, die TEN V-fähig und somit als Zulaufstrecke zum Brenner-Basistunnel geeignet ist
  • diese Bestandstrasse heute bei Weitem noch nicht ausgelastet ist und der eindeutig nachgewiesene Bedarf auch in der Zukunft für zusätzliche Gleise nicht besteht
  • etwa ein Drittel des Schwerlastverkehres auf der Inntalatobahn reiner Umwegeverkehr und somit ausschließlich durch politische Maßnahmen vermeidbar ist
  • es für den Gütertransport billiger zu realisierende und besser geeignete Alternativrouten gibt und
  • nicht ausreichend Verladeinfrastrukturen bestehen und die Verkehrspolitik bis heute kein schlüssiges Verkehrskonzept zur Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene vorgelegt hat

Unterschriftenlisten

An diesen Stellen liegen Unterschriftenlisten öffentlich aus:

Sammlungsbeginn 9. Januar 2017

haben bereits unterschrieben.

Brenner-Nordzulauf: Andreas Scheuer verschiebt Beantwortung auf Termin nach der Landtagswahl

„Eine derartige Missachtung des parlamentarischen Fragerechts habe ich in meiner Zeit als Bundestagsabgeordneter noch nicht erlebt. Die Anfrage liegt dem Ministerium seit dem 27. August vor. Die Bundesregierung hätte bis zum 10. September – also innerhalb von 14 Tagen – eine Antwort liefern müssen […]“, Mathias Gastel MdB, Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag

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BR Abendschau: Widerstand wird größer – Gutachten zum Brenner-Nordzulauf

Der Protest der Inntal-Gemeinden gegen den Brenner-Nordzulauf weitet sich aus. Ein neues Gutachten, von der Bürgerinitiative Inntal Gemeinschaft in Auftrag gegeben, befeuert den Widerstand, dem sich nun auch viele Landwirte angeschlossen haben.
(Download des Gutachtens im Beitrag)

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Offene Fragen an unsere Landtagsabgeordneten

Sehr geehrter Herr Landtagsabgeordneter Stöttner,

wir als Bürgerinitiative werden regelmäßig gefragt, wie Sie als unserer politischer Vertreter zu den Planungen der DB Netz AG zum Brenner-Nordzulauf stehen und wie Sie als Mitglied der regierenden Partei dabei unsere Interessen vertreten?

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Kassenwart Dr. Bernhard Warkentin

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Thomas Riedrich
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