Presseinformation

Juni 2021

Bestandsstrecke: Brenner-Nordzulauf auf alter Trasse geht doch!

Studie von Vieregg+Rössler (V+R) zeigt, wie die Bestandsstrecke für 200 km/h und 400 Züge pro Tag ausgebaut werden kann

Am 1. Juli 2019 haben die Deutsche Bahn (DB), Österreichische Bundesbahn (ÖBB) und Verkehrsminister Andreas Scheuer in Rosenheim mögliche Trassen vorgestellt, viel versprochen und die Alternativlosigkeit neuer Trassen betont. Die Bürgerinitiativen und Kommunalpolitiker trauen diesen Aussagen nicht mehr und haben selbst Studien beauftragt, in der die Machbarkeit und die mögliche Kapazität einer modernisierten Bestandstrecke analysiert wurden. Die erste Studie zeigt, dass auf einer modernisierten Bestandsstrecke 400 Züge pro Tag und eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h möglich sind.

Die Folgestudie zeigt nun detailliert, wie der Verkehr auf einer ausgebauten Bestandstrasse umweltverträglicher und schneller abgewickelt werden kann. Damit wird der Beweis erbracht, dass keine neuen Trassen notwendig sind und es DB, ÖBB und Verkehrsminister Andreas Scheuer nicht um das Wohl von Natur und Mensch, sondern um Prestigeprojekte und lukrative Aufträge für die Bau- und Tunnelindustrie geht. Die Bürgerinitiativen wollen eine Stärkung der Schiene. Sie fordern aber „Bestand modernisieren statt Heimat zerstören“ und haben deshalb eine Petition an den Deutschen Bundestag formuliert.

Die ausführlichen Studien und Bildmaterial finden Sie hier zum Download.


 

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