Kein Stuttgart 21
im Inntal

Planungsstopp für Neubautrassen  Bedarf belastbar beweisen
Bestandsgleise mit optimalem Schallschutz

19. August 2022

Einladung zum Vortrag „Eine lebenswerte Gemeinde auch in der Zukunft – gutes Beispiel erfolgreicher Bürgerbeteiligung gegen den Brenner-Nordzulauf“

Wir wissen alle, was für unsere Region durch den Bau des Brenner-Nordzulaufs auf dem Spiel steht. Allerdings haben es einige Verantwortliche, die Planer der Bahn und manche in der Bevölkerung noch nicht ganz verstanden. Wie eine gute Bürgerbeteiligung funktioniert, erläutert uns dieser kurze Vortrag mit anschließender Diskussion.

Liebe Mitstreiterinnen,
liebe Mitstreiter,

gerne leite ich Euch diese Einladung der Bürgerinitiativen Brenner-Nordzulauf Rosenheim Nord weiter:

Hallo miteinander,

wir wissen alle, was für unsere Region durch den Bau des Brenner-Nordzulaufs auf dem Spiel steht. Allerdings haben es einige Verantwortliche, die Planer der Bahn und manche in der Bevölkerung noch nicht ganz verstanden. Wie eine gute Bürgerbeteiligung funktioniert, erläutern uns in einem kurzen Vortrag mit anschließender Diskussion

  • Martin Schmid
    Mitbegründer des Bürgerforums Inntal
  • Thomas Unger
    Vorstand des Bürgerforums Inntal

„Eine lebenswerte Gemeinde auch in der Zukunft – ein gutes Beispiel einer erfolgreichen Bürgerbeteiligung (gegen den Brenner-Nordzulauf)“

Am 12. September 2022 um 19 Uhr
im Gasthaus Höhensteiger, Westerndorf St. Peter

Die Teilnehmer-Zahl ist begrenzt, bitte meldet euch bis spätestens 8. September an bei

schechen @ nordzulauf-rosenheim.de oder lthaler @ lothar-thaler.de

Wir freuen uns auf Euch!

Die Einladung dürft ihr gerne an Interessierte bzw. über eure Verteiler weiterleiten.

 

Viele Grüße,

Lothar Thaler

 

Die Notwendigkeit neuer Bahntrassen durch unsere Gemeindegebiete wird von Seiten der Bürgerinitiative Brennerdialog Rosenheimer Land seit vielen Jahren in Frage gestellt. Nun hat die BI kompetente Unterstützung erhalten: Bahndirektor a.D. Müller, selbst über Jahrzehnte Projektverantwortlicher für Ertüchtigung und Neubau von Bahnstrecken, spricht sich klar gegen einen Neubau und für die Ertüchtigung der Bestandsstrecken aus. In seiner Erläuterung wird deutlich, dass die Forderung einer Schnellfahrstrecke für 230 km/h nicht nur erhebliche Mehrkosten verursacht, sondern auch die Leistungsfähigkeit von Gleisen erheblich beeinträchtigt: Der gleichzeitige Betrieb von sehr schnellen und sehr langsamen Zügen sorgt dafür, dass insgesamt deutlich weniger Züge auf einer Strecke fahren können.

Ein Verzicht auf die von der Politik geforderten 230 km/h würde einen Neubau überflüssig machen und damit grob geschätzt ca. 8 Mrd. Euro an Steuergeldern sparen. Als Vorstand des Brennerdialog Rosenheimer Land bezweifeln wir, dass die Politik sich über diese sog. „Sprungkosten“ im Klaren ist! Die Planer der DB verweisen reflexartig auf die Politik, wenn es um den Sinn einer Schnellfahrstrecke für Güterzüge geht. Der Zeitgewinn im Personenverkehr von wenigen Minuten dürfte jedenfalls die Verwüstung unserer Heimat nicht rechtfertigen. Mehr dazu finden Sie im Beitrag Brennerdialog fordert Absetzung des Projektleiters.

 

Mit besten Grüßen

Christian Kaddick

2. Vorstand
Brennerdialog Rosenheimer Land e.V.

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Von über 20 beabsichtigten Probebohrungen in den Gemeinden Riedering, Stephanskirchen und Rohrdorf konnten auf Grund von privaten und kommunalen Widerständen nur ein Teil durchgeführt werden. Die DB will im September neue Planungsdetails zur Trassenführung bekannt geben. Foto: Christoph Langer
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