Kein Stuttgart 21
im Inntal

Planungsstopp für Neubautrassen  Bedarf belastbar beweisen
Bestandsgleise mit optimalem Schallschutz

Ziele und Forderungen

Die Planungen der Deutschen Bahn zum Aus- und Neubau einer Hochgeschwindigkeitstrasse als Brenner-Nordzulauf stellen für die betroffenen Menschen und Gemeinden im Landkreis Rosenheim eine existentielle Bedrohung dar:

Die Zerstörung unserer Heimat und Lebensgrundlage!

Der Brennerdialog Rosenheimer Land e.V. ist eine politisch und konfessionell unabhängige Bürgerinitiative, die diese Pläne kritisch hinterfragt und Einzelinitiativen engagierter Bürger und Vereine bündelt, um deren Interessen auch über die Gemeindegrenzen hinaus zu vertreten.

Obwohl der Bau des Brenner-Basistunnels nicht sinnvoll erscheint und dessen Nutzen höchst zweifelhaft bewertet wird, muss dessen Fertigstellung voraussichtlich ab 2027 wohl als Tatsache akzeptiert werden. Der Neubau eines zusätzlichen 3. und 4. Hochgeschwindigkeitsgleises als
Zulaufstrecke im deutschen Inntal ist jedoch überflüssig, da

 

  • bereits eine zweigleisige Bestandstrasse im Inntal existiert, die TEN V-fähig und somit als Zulaufstrecke zum Brenner-Basistunnel geeignet ist
  • diese Bestandstrasse heute bei Weitem noch nicht ausgelastet ist und der eindeutig nachgewiesene Bedarf auch in der Zukunft für zusätzliche Gleise nicht besteht
  • etwa ein Drittel des Schwerlastverkehres auf der Inntalatobahn reiner Umwegeverkehr und somit ausschließlich durch politische Maßnahmen vermeidbar ist
  • es für den Gütertransport billiger zu realisierende und besser geeignete Alternativrouten gibt und
  • nicht ausreichend Verladeinfrastrukturen bestehen und die Verkehrspolitik bis heute kein schlüssiges Verkehrskonzept zur Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene vorgelegt hat

Unsere Ziele

Bewahrung unserer ohnehin schon stark durch Infrastruktur belasteten Heimat und
Verhinderung des Baus noch weiterer, überflüssiger Neubaugleise.

Bedarfsgerechter Ausbau der Bestandstrasse mit maximalem Schutz für Mensch und Natur.

Ein offenes und transparentes Beteiligungsverfahren für die betroffenen Bürger, sowie ein echter Dialog mit allen Projektbeteiligten auf Augenhöhe.

Unsere Forderungen

Wir fordern den Bundesverkehrsminister auf, einen nachvollziehbaren und zweifelsfreien Bedarfsnachweis für die laufenden Planungen vorzulegen.

 

Die Vorlage eines schlüssigen, Verkehrskonzeptes zur Entlastung der Autobahn im Inntal und
zur Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene.

 
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